2026-04-07
Am Anfang steht das Wort
Die amerikanischen Strategen der psychologischen Kriegsführung erkannten sehr schnell, dass sich mit Kunst viel Stimmung für die Demokratie machen ließ. Wie die Sowjets erfassten sie die große Bedeutung der Malerei für das post - war - nationbuilding, hatten es aber schwerer als diese, die Kunst in die passende Richtung zu lenken. Die abstrakte Kunst war für sie ein gutes ästhetisches Programm zur Entnazifizierung der Phantasie, aber noch besser eignete sie sich dazu, den Sowjets Paroli zu bieten und Westdeutschland einer eigenen ästhetischen Identität zu versichern.
Harald Jähner: Wolfszeit: Deutschland und die Deutschen 1945 - 1955
für mehr als 1000 Worte dann das Bild
und doch:
Am Ende ist der Mensch nur da ganz Mensch,
wo er spielt
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